April Heringe in Hvide Sande

Heute morgen um 6:00 Uhr aufgestanden – damit ist es bewiesen: ich bin eindeutig verrückt. Aber wie schön: blauer Himmel und die Sonne geht langsam auf. Einen schnellen Tee to go und dann mit dem Auto nach Hvide Sande, zum Heringsmekka der Westküste. Ende April findet hier immerhin die inoffizielle Heringsweltmeisterschaft statt!

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Es gibt nur einen Spot und das ist die Schleuse, mit der der Wasserfluss zwischen Fjord und Meer gesteuert wird. Angelkarte kaufen – Achtung es wird kontrolliert – und los geht’s. Auch um 7:15 ist hier schon jede Menge los. Ein paar Angelsoldaten in Tarnkleidung machen auch schon auf Profi – nur nicht einschüchtern lassen.

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Ich wechsle auf die windabgewandte Seite und siehe da – da zappelt doch ein Hering. Also los – das will ich auch erleben. Alle angeln mit klassischen Heringsvorfach und Blei. Dicht an dicht Reihen sich die Angler. Jeder hat eine andere Methode beim Einholen: man sieht schnelles Rollen mit peitschenartigen Schlägen, langsames Rollen mit Stops, mittelschnelles Rollen mit Zupfern… Ich muss erst einmal etwas Gefühl für das Gewicht bekommen. Eine Seerobbe beobachtet das vom Waser aus.

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Mit dem ersten Fang wächst die Zuversicht und das Gefühl für den richtigen Drill steigert sich zunehmend. Es ist das Angelphänomen: Der eine fängt, der andere daneben nicht – und irgendwie wundern sich alle woran es liegt. Ich habe Glück und fange 9 Heringe. Die kommen als Filets in die Pfanne und als Köder für meinen „Zielfisch“ Steinbutt an den Doppelhaken!

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